Alternativen zum Gehalt

vorstellungsgespraech_alternativen_zum_gehalt_blog

In der Gehaltsverhandlung gibt es viele Alternativen zur reinen Höhe des Gehalts. Das angebotene Gehalt liegt unter Ihren Vorstellungen? Dann haben Sie die Möglichkeit über dein Gehalt zu verhandeln. Doch das ist nicht die einzige Option. Denn immer mehr Arbeitgeber bieten Arbeitnehmern Alternativen zum Gehalt an, die sich auch aus Arbeitnehmerseite durchaus lohnen. Denn bei diesen sogenannten geldwerten Leistungen können Sie Steuern und Sozialabgaben sparen.

Deshalb lohnen sich solche Alternativen

Zusatzleistungen können für einen Arbeitnehmer enorme Einsparungen mit sich bringen – so viel steht fest. Denn diese sind in der Regel steuerfrei bzw. steuerbegünstigt. So steigt zwar nicht der Bruttolohn an, jedoch musst du für diese Alternativen weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge abführen. Aus diesem Grund lohnt es sich, den neuen Arbeitgeber von einer solchen Option zu überzeugen. Und das sollte nicht allzu schwer sein – denn auch für ihn liegen die Vorteile auf der Hand: So muss der Arbeitgeber zum Beispiel weniger Geld entrichten, damit beim Arbeitnehmer die volle Höhe der Beträge ankommt. Zudem kann er die geldwerten Leistungen als Betriebskosten abschreiben. Dadurch verringert sich der zu versteuernde Gewinn am Ende des Geschäftsjahres. Oftmals befürchten Arbeitgeber einen Mehraufwand, der mit diesen Alternativen einhergehen könnte. Doch das ist in der Regel nicht der Fall. Denn wer professionelle Programme zur Gehaltsabrechnung wie ein Lohnabrechnungsprogramm verwendet, der muss lediglich den Wert in die Software eingeben. So bleibt der Aufwand gering.

Diese Optionen bestehen

Grundsätzlich gibt es zahlreiche Alternativen, die Arbeitgeber Ihnen zum Gehalt anbieten können. Welche besonders profitabel und beliebt sind, das verraten wir Ihnen gerne:

Firmenwagen

Besonders weit verbreitet sind Firmenwägen als Alternative zum Gehalt. Und dieser Benefit kann sich für Sie wirklich lohnen. Denn so können Sie das Fahrzeug auch privat nutzen und müssen sich kein eigenes Auto kaufen. Da der Arbeitgeber sämtliche anfallenden Kosten für dieses übernimmt, sparen Sie sich Geld. So ist er zum Beispiel für Folgendes verantwortlich:

  • Anschaffung
  • Kraftsoff
  • Versicherung
  • Zulassung
  • TÜV
  • Reifen
  • Reparaturen
  • Inspektion

Oftmals gibt es außerdem die Möglichkeit, dass neben Ihnen noch weitere Familienmitglieder den Firmenwagen nutzen dürfen. So müssen Sie kein zusätzliches Auto anschaffen. Jedoch sollten Sie zunächst abwägen, ob sich diese Alternative für Sie wirklich lohnt und welche Art der Versteuerung für Sie infrage kommt. Denn grundsätzlich gibt es dafür zwei Optionen:

    1. Die pauschale Versteuerung:
      Soll das Fahrzeug pauschal versteuert werden, so ist ein lückenloses Fahrtenbuch zu führen. So lässt sich der Anteil der Privatnutzung ermitteln.

 

  • Die 1-Prozent-Regelung:
    Sollen Privatfahrten hingegen privat versteuert werden, so greift die 1-Prozent-Regelung. Dabei wird 1 Prozent des Bruttolistenneuwagenpreises angerechnet.

 

Welche der beiden Optionen für Sie profitabler ist, lässt sich nicht pauschalisieren. Vielmehr hängt das vom individuellen Fall ab. Deshalb lohnt es sich für dich, mit einem kostenlosen Online-Rechner zu ermitteln, welche Variante für Sie mehr Sinn macht.

Gutscheine

Egal ob für Sport, Kino oder Theater – Unternehmen können ebenfalls Gutscheine für Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter verteilen. Sollen diese steuerfrei bleiben, so dürfen sie jedoch insgesamt den monatlichen Betrag von 44 Euro nicht überschreiten. Außerdem dürfen auf den Gutscheinen keine Euro-Beträge stehen, sondern lediglich die Warenmenge. Entscheidet sich Ihr Arbeitgeber dafür, Ihnen diesen Benefit zukommen zu lassen, so bekommen Sie im Jahr bis zu 582 Euro zusätzlich und steuerfrei.

Gesundheitsmaßnahmen

Yoga-Kurse, Rückenschule, Massagen und Co. – bis zu 500 Euro kann eine Firma im Jahr für Gesundheitsaufwendungen ihrer Mitarbeiter veranschlagen. Diese Alternative kommt jedoch nicht nur Ihnen und Ihrer Gesundheit zugute, sondern auch deinem Arbeitgeber. Denn durch diese präventiven Maßnahmen sind Arbeitnehmer seltener krank und es kommt zu weniger krankheitsbedingten Ausfällen.

Zusammenfassung

Alternativen zum klassischen Gehalt gibt es viele. Welche sich jedoch am meisten lohnt, das ist vom individuellen Fall abhängig. Da diese jedoch in der Regel nicht versteuert werden müssen, kann sich eine solche Alternative für Sie durchaus lohnen.

Jemand, den Sie kennen, könnte von diesen Tipps profitieren? Teilen Sie diesen Artikel mit anderen:
Share on facebook
Facebook
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on twitter
Twitter
Share on xing
XING
Share on linkedin
LinkedIn
Share on pinterest
Pinterest
Ähnliche Artikel, die Ihnen gefallen könnten: